Infos & Material

Warum werde ich auf diesen Seiten geduzt?

Alle Mitglieder der SPD duzen sich. Wir zeigen damit unsere Gleichberechtigung und unsere Kameradschaft. Man kommt so auch viel einfacher ins Gespräch. Also – wir freuen uns auf DICH!

Wie ist die SPD organisiert?

Die Partei ist unterteilt in verschiedene Ebenen. Die unterste Ebene sind die Ortsvereine, die in etwa den Frankfurter Stadtteilen entsprechen. Jedes neue Mitglied wird dem Ortsverein zugeordnet, der für seinen Wohnort zuständig ist. Wenn ihr beitretet, bekommt ihr von dort auch eure Parteibücher. Hier könnt ihr eine Liste der Frankfurter Ortvereine ansehen und herausfinden, wer die/der örtliche Vorsitzende ist. Sie sind die Ansprechpartner vor Ort.

Die nächst höhere Ebene sind die Unterbezirke, wobei die Stadt Frankfurt ein eigener Unterbezirk ist. Der Vorsitzende des UB Frankfurt heißt Gernot Grumbach. In den aktuellen Vorstand wurden auch zwei Frauen mit Migrationshintergrund gewählt, Imren Ergindemir als Stellvertreterin von Gernot Grumbach und Figen Brandt als Beisitzerin. Den kompletten Vorstand findet man auf der Internetseite der Frankfurter SPD.

Auf den Unterbezirk folgt der Bezirk. In unserem Fall heißt er Hessen-Süd. Auch hier ist Gernot Vorsitzender. Auch der Bezirk ist im Internet vertreten unter spd-hessensued.de.

Als nächstes folgt die Ebene der Länder. Das SPD Hessen wird geführt von Thorsten Schäfer-Gümbel. Zum Schluss gibt es noch die Bundes-SPD, die unsere höchste Gliederungsebene darstellt.

Wie kann meine Meinung gehört werden?

Grundsätzlich folgt die Meinungsbildung in der Sozialdemokratie dem oben beschriebenen Weg über die verschiedenen Parteiebenen. Das kann so gehen: Die Mitgliederversammlung eines Ortsverein diskutiert ein politisches Thema und formuliert dazu einen Antrag. Wird dieser Antrag mit Mehrheit beschlossen, wird er dem Parteitag der nächst höheren Ebene, also dem Unterbezirksparteitag, vorgelegt. Kann man den einen Parteitag von der Richtigkeit des Antrags überzeugen, geht er zum Parteitag der nächsten Ebene bis er schließlich auf dem Bundesparteitag landet. Alle dort beschlossenen Anträge gelten als Richtschnur für unsere Bundespolitik. Auf diese Weise kann ein kleiner Ortsverein viel bewegen, wenn er für seine Positionen überzeugende Argumente liefert.

Anträge für Parteitage formulieren können aber nicht nur die Ortsvereine, sondern auch die Arbeitsgemeinschaften und Projektgruppen (siehe unten). Der Weg ist aber gleich.

Kann ich mich themenspezifisch engagieren?

Wer sich zusätzlich zur Arbeit im Ortsverein (oder stattdessen) für ein bestimmtes politisches Thema einsetzen möchte, kann das in den vielen Arbeitsgemeinschaften der SPD tun. Wer sich zum Beispiel beruflich mit juristischen Dingen oder auch mit Arbeitnehmerfragen beschäftigt, möchte vielleicht bei den sozialdemokratischen Juristinnen und Juristen (ASJ) bzw. der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen mitmachen (AfA).

Frauenfragen werden in der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) behandelt oder das Thema Migration und Integration in der entsprechenden Projektgruppe. Die komplette Liste ist auf der Frankfurter Internetseite zu finden. Alle in diesen Gruppen engagierten Menschen freuen sich auf euer Interesse und eure Unterstützung! Geht einfach mal zu den Treffen – auch wenn ihr noch kein Mitglied seid.